Potentielle Gefahr der Lücke im Internet Explorer wird real

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Am Mittwoch letzter Woche wurde eine neue Sicherheitslücke im Internet Explorer bekannt. Als erster hat der Sicherheitsdienstleister Secunia das Problem gemeldet und mit der höchsten Warnstufe versehen. Dies, weil das Ansurfen einer Website schon ausreicht, um schädlichen Code auf den PC zu laden, und weil zweitens praktisch alle aktiven IE-Versionen davon betroffen sind. Weil die Javascript-Implementation von IE "ActiveScripting" einen Fehler aufweist, kann offenbar Code eingeschleust werden.
Kursierten bis anhin aber nur Exploits zur Ausnutzung der Lücke im Netz, zählte der Sicherheitsanbieter Websense am Sonntag bereits 200 Websites, die versuchen, über die Lücke Schädlinge auf die PCs zu schleusen. Laut Secunia befinden sich unter den Sites auch eine Reihe geknackter Server, weshalb sich IE-Benutzer auch nicht in Sicherheit wägen können, wenn sie nur ihnen bekannte, vertrauenswürdige Sites ansurfen.
Microsoft versucht unterdessen, einen Patch bereitzustellen, gleichzeitig will man mit den Strafverfolgungsbehörden gegen infizierte Webseiten zusammenarbeiten. In der Zwischenzeit rät das Unternehmen, ActiveScripting zu deaktivieren. Wer darauf nicht verzichten kann, sollte auf einen alternativen Browser umsteigen.