Regeln für Pervasive Computing festgelegt

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Wer Pervasive-Computing-Technologien einsetzt, soll Kunden transparent über Chancen und Risiken informieren und Selbstbestimmung ermöglichen. So will es der "Kompass zu einem verantwortungsvollen Einsatz von Pervasive Computing", der heute im Technopark in Zürich vorgestellt wurde. Im ersten Halbjahr 2006 haben 45 Personen an einem Meinungsaustausch zu diesem Thema teilgenommen, darunter der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte, Datenschutzexperten sowie Vertreter von Konsumentenschutzorganisationen, Universitäten, privaten Organisationen und Firmen. Initianten dieser Runde waren die Stiftung Risiko-Dialog, die Stiftung für Datenschutz und Informationssicherheit sowie ICTSwitzerland.
Dabei haben die Teilnehmenden allgemeine Richtlinien für einen Einsatz von Pervasive-Computing-Technologien erarbeitet und für die Bereiche Gesundheitswesen, Detailhandel und öffentlicher Verkehr Regeln bestimmt. Der Kompass kann bei der Stiftung Risiko-Dialog kostenlos bestellt werden.
Mit "Pervasive Computing" wird der Einsatz von Mikrocomputern in allen möglichen Lebensbereichen umschrieben. Vertreter sehen darin ein enormes Nutzungspotenzial für Wirtschaft und Konsumenten; Gegner kritisieren die aus ihrer Sicht überstürzte Einführung aufgrund von Wirtschaftsinteressen und hegen Datenschutzbedenken.