Reuters verbreitet Fehlinformationen zum Syrien-Krieg
Nach einem Angriff auf Reuters hat die Nachrichtenagentur falsche Informationen zum Bürgerkrieg in Syrien verbreitet.
Die Nachrichtenagentur Reuters wurde gehackt: Angreifer haben die Kontrolle über den Blog-Bereich erlangt und gefälschte Beiträge zum Bürgerkrieg in Syrien veröffentlicht. So wurde unter anderem die Falschinformation verbreitet, die Aufständischen hätten chemische Waffen aus Libyen ins Land geschmuggelt. Auch ein erfundenes Interview mit dem Führer der "Freien Syrischen Armee" machte die Runde.
Wer hinter dem Angriff steckt, weiss Reuters noch nicht. Es sei aber davon auszugehen, dass die Propagandaabteilung des syrischen Assad-Regimes dahinter stecke, zitiert die Agentur einen Sprecher der Aufständischen. Das Unternehmen hat sich auf Twitter für die Fehlinformationen entschuldigt. Der Blog-Bereich war nach dem Hackerangriff kurzfristig offline. Mittlerweile sind die Falschmeldungen gelöscht und die Blogs wieder erreichbar.
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