RIAA Copyright-Offensive: ISPs schlagen zurück

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US-Provider wollen sich der aggressiven Forderung nach der Herausgabe der Identität vermeintlicher Tauschbörsennutzer seitens der RIAA (Recording Industry Association of America) nicht beugen und erheben ihrerseits Klage gegen den US-Phonoverband. Verstärkung erhalten sie dabei gemäss US-Medienberichten vom republikanischen Senator Norm Coleman, der Bedenken am Schrotflinten-Ansatz der RIAA anmeldete. Vergangene Woche hatte mit Pacific Bell Internet Services der zweite grosse US-ISP gegen die RIAA Klage erhoben, nachdem diese die Hersausgabe der Identität von 200 Pacific Bell Internet-Kunden gefordert hatte. Unter Berufung auf das umstrittene Urheberrechtsschutzgesetz DMCA kann die RIAA diese ohne richterlichen Beschluss tun. Das damit einhergehende Missbrauchspotenzial ist das Hauptargument in der Klage gegen die RIAA.