RIAA macht gegen Uni-Netzwerk Internet2 mobil
Nicht mehr nur gegen die Tauschbörsennutzer im Internet schlägt die RIAA eine erbitterte Schlacht, nun nimmt der US-Verband der Musikindustrie das Internet2 ins Visier. Dabei handelt es sich um ein Hochgeschwindigkeitsnetzwerk, dass über 200 US-Universitäten miteinander verbindet. Anstatt, wie vorgesehen, für akademische Zwecke, werde dieses Supernetz immer öfter zum Diebstahl urheberrechtlich geschützter Musik verwendet, so die RIAA. Wie gestern angekündigt, will der Verband deshalb heute in einem ersten Schritt die Klage gegen 405 Studenten an 18 verschiedenen Universitäten einreichen. Darunter klangvolle Namen wie Carnegie Mellon, Massachusetts Institute of Technology, Princeton oder Berkeley. Man habe Beweise für illegale Aktivitäten an insgesamt 140 Hochschulen in 41 Bundesstaaten, betont die RIAA. Die fehlbaren Studenten nutzen zum "Diebstahl" das Filesharing-Tool i2hub, womit sie gemäss RIAA einen Film in weniger als fünf Minuten, einen Song gar in weniger als 20 Sekunden herunterladen können.
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