RIAA nimmt iMesh aufs Korn

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Kaum eine Tauschbörse, die bisher nicht vom amerikanischen Musikindustrie-Verband RIAA ins Visier genommen wurde. Wie US-Medien am Freitag berichteten, haben 18 der RIAA angehörende Musikunternehmen Klage gegen die in Tel Aviv beheimatete Tauschbörse iMesh eingereicht. Gemäss den Klägern würde iMesh gar nicht existieren, wenn dort keine urheberrechtlich geschützte Musik getauscht würde. Die iMesh-Betreiber ihrerseit pochen auf ein älteres US-Gerichtsurteil, wonach Tausch-Börsenbetreiber nicht für das Verhalten ihre Nutzer verantwortlich seien. Damit geht der Kampf der RIAA an allen Fronten weiter. Erst Anfang September hatte der Verband Klage gegen 261 private Tauschbörsennutzer eingereicht. Ein Rundumschlag, der gemäss der Schweizer Landesgruppe des Phono- und Film-Verbandes IFPI auch in der Schweiz nicht unwahrscheinlich ist. Mehr darüber lesen Sie in der am Mittwoch erscheinenden Netzwoche.