Rolf Bruggers SDC soll an US-Firma verkauft werden

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von fgr@netzwoche.ch
Die Basler Softwarefirma für Digitalrechte Secure Digital Container (SDC) soll an einen US-Konzern verkauft werden, berichtet das Basler News-Portal Online Reports. Es seien intensive Verhandlungen im Gang, in den nächsten Wochen werde sich alles klären, zitiert Online Reports den SDC-Verwaltungsratspräsidenten Rolf Brugger. Brugger gründetet SDC 1998 gemeinsam mit Michael Bornhäuser. Der Unternehmer Rudolf Maag sowie Personen aus dem Umfeld der Bank Sarasin und der Bank Bellevue seien ebenfalls an SDC beteiligt, schreibt Online Reports. Heute arbeiten 20 Mitarbeiter für SDC, der Jahresumsatz beträgt drei Millionen Franken. SDC entwickelt und vertreibt eine Java DRM-Technologie. Kunden sind Telcos wie T-Online, die australische Telstra oder die kanadische Telus sowie O2 oder Vodafone. Brugger ist in der Branche kein Unbekannter: Unter anderem war er VR-Präsident von Pixelpark Schweiz und des Baslers CMS-Anbieters Obtree. Obtree wurde unter seiner Führung saniert und an Ixos verkauft. Heute ist Brugger hauptsächlich in seinen Investmentgesellschaften T-Capital-Management und Top-Consult aktiv.