Schwache Zahlen von Intel
Der Markt für PC-Hardware läuft seit Monaten harzig. Besonders stark spürt das Intel. Der Gewinn des Chipherstellers ist zwar immer noch hoch, aber innerhalb eines Quartals um über einen Viertel geschrumpft.
2,5 Milliarden US-Dollar - so viel Gewinn konnte Intel im vierten Quartal 2012 erwirtschaften. Was gut tönt, ist enttäuschend: Im Vorjahresquartal waren es noch satte 27 Prozent mehr. Auch der Umsatz des Chipherstellers ist um 3 Prozent gesunken. Das Unternehmen begründet den Rückgang mit dem kriselnden Markt für Notebooks und Desktop-PCs.
In einer Mitteilung zitiert Intel CEO Paul Otellini: Das Umfeld sei herausfordernd, sagt dieser, und das Quartal entspreche grösstenteils den Erwartungen. Zufrieden sein dürfte er aber kaum. Denn im Kerngeschäft mit Desktops und Notebooks, das in der "PC Client Group" zusammengefasst wird, resultierte im vierten Quartal 2012 ein Umsatzrückgang von 9,1 auf 8,5 Milliarden US-Dollar.
Auch der Einstieg in den Markt für Smartphones und Tablets gelang Intel nicht wie erhofft. Das Segment büsste in der gleichen Periode rund 81 Millionen US-Dollar ein. Immerhin: Der Umsatz in der "Data Center Group" konnte von 2,7 auf 2,8 Milliarden US-Dollar gesteigert werden.
Im Gesamtjahr 2012 fiel der Umsatz von 53,9 auf 53,3 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn tauchte von 12,9 auf 11 Milliarden Dollar.
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