Nvidia investiert 5 Milliarden US-Dollar in Konkurrent Intel
Nvidia steigt bei Intel ein. Mit einer Milliardeninvestition sichert sich das Unternehmen rund vier Prozent an Intel. Gemeinsam wollen die Chip-Hersteller nun neue Prozessoren für Rechenzentren und PCs entwickeln.
Nach der US-amerikanischen Regierung folgt nun Nvidia: Der US-amerikanische Chip-Hersteller steigt bei seinem Rivalen Intel ein. Nvidia kündigte an, insgesamt 5 Milliarden US-Dollar in Intel zu investieren, wie die beiden Unternehmen mitteilen.
Dieser Deal würde Nvidia zu einem der grössten Aktionäre von Intel machen, wie "Reuters" berichtet. Demnach würde Nvidia einen Anteil von rund 4 Prozent an Intel besitzen. Die Investition unterliege den üblichen Abschlussbedingungen, einschliesslich der erforderlichen behördlichen Genehmigungen, heisst es in der Mitteilung.
Die Unternehmen wollen anschliessend gemeinsam mehrere Generationen kundenspezifischer Rechenzentrums- und PC-Prozessoren entwickeln, wie sie schreiben. Diese sollen die Anwendungen und Workloads in Hyperscale-, Unternehmens- und Verbrauchermärkten beschleunigen. Dafür fokussieren die beiden Hersteller sich darauf, ihre jeweiligen Chip-Architekturen über Nvidias NVLink zu verknüpfen.

Jensen Huang, Gründer und CEO von Nvidia, an der Computex 2025. (Source: zVg)
Intel werde im Rahmen dieser Kooperation jedoch keine Chips für Nvidia als Auftragsfertiger produzieren, heisst es bei "Reuters". Folglich halte Nvidia weiterhin an TSMC als primären Fertigungspartner fest.
"Diese historische Zusammenarbeit verknüpft Nvidias KI- und Accelerated-Computing-Stack eng mit Intels CPUs und dem umfassenden x86-Ökosystem - eine Verschmelzung zweier Weltklasse-Plattformen", lässt sich Nvidia-Gründer und -CEO Jensen Huang in der Mitteilung zitieren. "Gemeinsam werden wir unsere Ökosysteme erweitern und das Fundament für das nächste Computing-Zeitalter legen."
Die Meldung, dass Nvidia bei Intel einsteigt, erfolgt nur wenige Wochen nachdem die US-amerikanische Regierung ebenfalls bekannt gab, sich an dem Chip-Hersteller zu beteiligen. Mit einer Summe von 8,9 Milliarden hält sie nun einen Anteil von fast 10 Prozent am Unternehmen, wie Sie hier nachlesen können.
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