Schwarzes Loch Insourcing?
"Unternehmen, die sich für den internen Betrieb und die Verwaltung ihrer E-Business-Systeme und -Infrastruktur entscheiden, vergeuden Ressourcen im Ausmass eines riesigen schwarzen Lochs." Zu diesem Fazit gelangt eine vom ISP PSINet Europe in Auftrag gegebene und vom Marktforschungsunternehmen Cumulus Research durchgeführte Studie. Allein in der Schweiz werden laut der Untersuchung bis Ende 2003 über 6 Millionen Arbeitsstunden durch Insourcing verloren gehen, weil Unternehmen den eigenen Zeit-, Kapital-, Serviceleistungs-, Planungs- und Verwaltungsaufwand zur Unterhaltung der internen Infrastruktur unterschätzen würden. Die Entscheidung, alle Aufgaben in Eigenverantwortung durchzuführen, basiere oft auf ROI-Kalkulationen, die viele Realitäten im Zusammenhang mit dem Betrieb und der Aufrechterhaltung eines komplexes Systems ausser Acht liessen. Gezielte Investition in Infrastruktur-Outsourcing andererseits könnten zu entscheidenden Kostenvorteilen führen und Gelder für andere strategische, finanzielle oder unternehmerische Anforderungen freistellen.
Am 29.10.2026
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