Schweiz auf Rang vier bei Breitbandanschlüssen

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Rund 7,5 Prozent aller westeuropäischen Haushalte verfügen bereits über einen Breitbandzugang. Zu diesem Resultat kommt der britische Marktforscher Strategy Analytics. Allerdings präsentiert sich die Breitbandlandschaft Europa als ziemlich heterogenes Gebilde. Belgien führt die Liste mit 20,2 Prozent an, die Schweiz liegt hinter Dänemark und den Niederlanden mit 11,4 Prozent auf Platz 4. Schlusslichter sind Irland, Italien und Griechenland. Insgesamt wurden 2002 in den 17 untersuchten Ländern 6,3 Millionen neue Breitbandkunden gewonnen. Das sind 55 Prozent mehr als 2001. Damit verfügen in Europa 11,9 Millionen Haushalte über einen Breitbandanschluss. Bei den Neukunden konnte ADSL den Anteil von 72,3 (2001) auf 76,1 Prozent ausbauen. Kabel erreichte letztes Jahr bei den Neuanschlüssen nur noch 22,6 Prozent. Im Vorjahr waren es noch 26 Prozent. Fürs laufende Jahr schätzt Strategy Analytics die Zahl der Breitbandneukunden auf 7,2 Millionen Haushalte. Kabelanschlüsse sollen ihren Anteil bei den Neukunden wieder auf 25 Prozent ausbauen können. Kabel und ADSL sollen den Breitbandmarkt auch bis 2008 dominieren, während alternative Technologien wie Satellit oder Powerline zusammen nur gerade auf einen Anteil von 2,1 Prozent kommen werden.