Schweizer Automobilbranche vernachlässigt Direkt-Kontakte

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Eine Untersuchung über Qualität und Effizienz des Offline- und Online-Dialogmarketings der Schweizer Automobilbranche zeigt hohes Verbesserungspotenzial. Verwöhnt von meist hochwertiger Massenkommunikation in TV und Print werden den Kaufinteressenten bei der direkten Kontaktaufnahme über Internet, Telefon, E-Mail, Brief, Fax oder den Händlerbesuch viele Steine in den Weg gelegt. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Agenturen argonauten360° und Grey Direct Concept. Die Integration der einzelnen Informationskanäle sowie die Unterstützung und stimmige Überleitung zum Automobilhandel erfolge oft nur zufällig, selten systematisch. Die Qualität des Dialogs schwanke sogar innerhalb der gleichen Marke über die unterschiedlichen hinweg Kanäle beträchtlich. Generell mangle es an bewusst geplanter und optimierter Nutzung aller Dialogkanäle. Die Studie "Treibstoff Kunde" untersuchte die Qualität des Interessentenmanagements von 28 Automobilhersteller in der Schweiz im Mittelklassesegment. Zwischen September 2003 und Februar 2004 sind insgesamt 308 Kontakte online und offline mit Herstellern und Händlern in der Deutschschweiz durchgeführt und ausgewertet worden. In der Gesamtwertung ging Volvo mit 65 von 100 möglichen Punkten als Sieger hervor, gefolgt von Jaguar mit 61 und Renault mit 60 Punkten. Volvo belegte den ersten Platz bei den Kanälen Händler, Website und Call-Center sowie bei der Qualität des Direct Mail Packages und in der Effizienz des Vertriebsprozesses. Bei den Websites schaffte keine der untersuchten Sites mehr als 47 von 100 möglichen Punkten. Navigation, Design, Information, Service und Interaktion können stark verbessert werden, schreiben die Herausgeber der Studie.