Schweizer wollen Schlichtung bei Domainstreit

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Die Schweizer Internet-Gemeinschaft würde die Einrichtung einer aussergerichtlichen Schlichtungsbehörde für Domain-Streitigkeiten mehrheitlich begrüssen. Eine Mehrzahl wäre bereit, zwischen zwei und vier Franken mehr für eine Domain-Registration zu bezahlen, um diese Instanz zu finanzieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Marktforschungsunternehmens DemoSCOPE im Auftrag des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom) und der Domain-Registrationsstelle Switch. Demnach finden 54 Prozent die Einrichtung eines Streitbeilegungsdienstes wichtig oder sogar sehr wichtig. Dabei sind 58 Prozent der Befragten bereit, zwei Franken mehr zu berappen. Vier Franken mehr würden nur noch 40 Prozent bezahlen wollen. Vorziehen würde allerdings eine klare Mehrheit (63 Prozent) eine Finanzierung der gesamten Kosten durch einen Kostenbeitrag im Streitfall. DemoSCOPE warnt jedoch davor, diese Präferenz überzubewerten, sondern empfiehlt eine zweistufig kombinierte Finanzierung aus erhöhter Jahresgebühr pro Domain-Name und einem Kostenbeitrag pro Streitfall. Sechs von zehn befragten Personen haben sich weiter bereit erklärt, einen Expertenentscheid einer solchen Schlichtungsstelle zu akzeptieren, 23 Prozent gaben sich unschlüssig und 14 Prozent lehnten dies ab. Für die Studie wurden vom 2. bis zum 17. Juli 2003 1000 Personen (950 Domain-Halter und 50 Nichthalter) telefonisch befragt.