Siemens mit stabilem Ergebnis

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Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2002 (30. September) hat Siemens sein Ergebnis nach Steuern um 24 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro verbessert. Im neuen Geschäftsjahr rechnet der Technologiekonzern trotz rückläufigen Umsatzvolumens mit weiter steigenden operativen Ergebnissen, aber geringeren Sondererträgen und höheren Belastungen des zentralen Ergebnisses. Gemäss offizieller Pressemitteilung ist der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um drei Prozent auf 84 Milliarden Euro gesunken, der Auftragseingang um sieben Prozent auf 86,2 Milliarden Euro. Bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseffekte lag der Umsatz in etwa auf Vorjahresniveau, der Auftragseingang ging um fünf Prozent zurück. Das EBIT aus dem operativen Geschäft konnte von 1,3 auf rund 2,5 Milliarden Euro gesteigert werden. Zehn von 14 Bereichen konnten ihre Ergebnismarge gegenüber dem Vorjahr verbessern. Die grössten Beiträge ans Ergebnis kamen aus den Bereichen Power Generation, Medical Solutions, Automation and Drives sowie Osram. Dagegen bestehe bei IC Networks und I&S weiterhin Handlungsbedarf. Beide Bereiche haben das Geschäftsjahr 2002 mit einem Verlust abgeschlossen. Die Mitarbeiterzahl weltweit ging zum 30. September 2002 um 58.000 auf 426.000 zurück. Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2003 heisst es, dass die mittelfristigen Ertragsziele für die operativen Bereiche des Konzerns, gemessen in EBIT, unverändert bestehen bleiben. Die branchenspezifischen und konjunkturellen Schwierigkeiten werden gemäss dem Vorstandsvorsitzenden der Siemens AG, Heinrich von Pierer, jedoch auch das neue Jahr belasten. Pierer erwartet für das laufende Geschäftsjahr eher rückläufige Volumenzahlen. Trotzdem sieht er genügend Potenzial für weitere Verbesserungen in den Ergebnissen der operativen Bereiche.