Sport und Erotik sind Motoren für MMS

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Die Trendscouting-Analyse des Beratungsunternehmens Detecon sieht die Zukunft von MMS im deutschsprachigen Raum vor allem in der Erotik und im Sport. Die Fussball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland könnte zum wichtigen Antriebsmotor für MMS werden. Bis dann sollen etwa 70 Prozent der Mobiltelefone im deutschsprachigen Raum MMS-fähig sein. Neben Sport und Erotik sehen die befragten Telekom-Experten auch grosse Chancen für ortsbezogene Dienste. Weniger Bedeutung räumen sie hingegen den Handyspielen ein. Die Gamer seien zwar sehr eifrige Nutzer, jedoch eine eher kleine Zielgruppe. Die Analyse sieht MMS schliesslich auch als Markttreiber für Mobile Marketing, allerdings nur, wenn Werbung gleichzeitig einen Zusatznutzen (zum Beispiel einen Rabatt) bedeutet. Zu bedenken geben die meisten Experten allerdings, dass Mobile Marketing im Vergleich zu anderen Massenmarktmedien sehr teuer sei, auch wenn sich der Preis bis 2010 etwa halbieren soll.