Stagnierender Umsatz und Gewinnplus bei IBM
Der US-Technologiekonzern IBM gab seine Ergebnisse für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2006 bekannt. Der Umsatz von 21,9 Milliarden US-Dollar ging gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um 2 Prozent zurück. Berücksichtigt man aber die an Lenovo abgetretene PC-Sparte, ergibt sich eine leichte Umsatzsteigerung von einem Prozent. Hauptumsatzbringer ist die Sparte Global Services mit einem Umsatz von 11,9 Milliarden US-Dollar. Allerdings entwickelte sicher dieser Bereich mit Minus 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig. Mit Hardware setzt IBM 5,1 Milliarden Dollar um, was – die verkaufte PC-Sparte ausgerechnet - einem Plus von 3 Prozent entspricht. Mit 4,5 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar am deutlichsten gewachsen ist der Softwarebereich. Der Nettogewinn stieg von 1,89 auf 2,02 Milliarden Dollar um 10,5 Prozent an. Analysten sehen den Grund für diesen Gewinnzuwachs zu einem grossen Teil in der Verlagerung von Arbeitsplätzen aus den USA und Europa nach Indien. In den vergangenen 14 Monaten hat IBM 14'500 Mitarbeiter entlassen, hauptsächlich in Europa. Indien ist hingegen inzwischen der zweitgrößte IBM-Standort.
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