Standardisierungsverein eCH will sich vermehrt um E-Health kümmern
Der Verein eCH für E-Government-Standards hat an seiner Generalversammlung am 9. März 2007 eine positive Bilanz für das Jahr 2006 gezogen: Der Verein habe zahlreiche E-Government-Standards entwickelt und verabschiedet und die Standards der Versichertenkarte definiert.
Der Verein eCH entwickelt, verabschiedet und veröffentlicht E-Government-Standards für die ganze Schweiz. Mitglieder sind der Bund, 22 Kantone, zahlreiche Städte und Gemeinden, Firmen der Privatwirtschaft, Verbände, wissenschaftliche Organisationen und Einzelmitglieder. Die grosse Zahl verabschiedeter Standards und der Einsatz bei vielen Behörden aller föderalen Ebenen zeigten, dass eCH mit der Standardisierung eine Lücke schliesse, um die sich vorher keine Organisation kümmerte, so eCH-Präsident Jürg Römer.
Für das nächste Jahr erwartet der Verein eine verstärkte Aktivität im Bereich E-Health. Priorität haben Standards für ein "Patient Record Summary", für "Telehomecare" und "E-Prescribing". Die Arbeiten werden sich an der nationalen Strategie "E-Health" des Bundes orientieren, die derzeit in der Vernehmlassung ist.
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