Stefan Frei erhält 50'000 Franken für Schweiz.ch-Domain
In einer aussergerichtlichen Einigung hat sich der Bund bereit erklärt, für die Internetadressen Schweiz.ch, Suisse.ch und Svizzera.ch 50'000 Franken zu bezahlen. Der Besitzer der Domains, Stefan Frei, hatte gegen die von der Weltorganisation für geistiges Eigentum WIPO entschiedene Enteignung vor Gericht geklagt.
Der nun geschlossene Kompromiss sieht vor, dass der Bund die Adressen per Ende November übernehmen kann. Frei darf die Adressen Schweiz.org, Suisse.org, Svizzera.org und Switzerland.org behalten. Er muss auf diesen Websites aber deutlich erkennbar darauf hinweisen, dass es sich um ein nicht-amtliches Angebot handelt. Ab 2011 hat der Bund die Möglichkeit, für weitere 50'000 Franken auch Schweiz.org zu kaufen.
Im Februar noch hatte alles anders ausgesehen: Die WIPO hatte entschieden, dass die Eidgenossenschaft Anrecht auf ihren Namen im Internet habe. Frei vertrat hingegen den Standpunkt, der Bund habe sich jahrelang nicht für die Adressen interessiert und könne nun nicht plötzlich Anspruch darauf erheben.
Amr Huber, Leiter Web BK, wollte zur Kehrtwende beim Bund nicht Stellung nehmen. Er sei aber überzeugt, dass mit dem Kompromiss nun die für die Bundesverwaltung günstigste Variante gefunden wurde.
Offensichtlich hat der Bund die Kosten eines langwierigen Rechtsstreits und die absehbare Verzögerung bis zu einem definitiven Übergang der Schweiz.ch-Adressen gescheut und bei seinem Entgegenkommen nun mitgewichtet. Der Bund will auf Schweiz.ch kein neues Angebot aufbauen, sondern auf das bestehende Portal Ch.ch weiterleiten.
Der nun geschlossene Kompromiss sieht vor, dass der Bund die Adressen per Ende November übernehmen kann. Frei darf die Adressen Schweiz.org, Suisse.org, Svizzera.org und Switzerland.org behalten. Er muss auf diesen Websites aber deutlich erkennbar darauf hinweisen, dass es sich um ein nicht-amtliches Angebot handelt. Ab 2011 hat der Bund die Möglichkeit, für weitere 50'000 Franken auch Schweiz.org zu kaufen.
Im Februar noch hatte alles anders ausgesehen: Die WIPO hatte entschieden, dass die Eidgenossenschaft Anrecht auf ihren Namen im Internet habe. Frei vertrat hingegen den Standpunkt, der Bund habe sich jahrelang nicht für die Adressen interessiert und könne nun nicht plötzlich Anspruch darauf erheben.
Amr Huber, Leiter Web BK, wollte zur Kehrtwende beim Bund nicht Stellung nehmen. Er sei aber überzeugt, dass mit dem Kompromiss nun die für die Bundesverwaltung günstigste Variante gefunden wurde.
Offensichtlich hat der Bund die Kosten eines langwierigen Rechtsstreits und die absehbare Verzögerung bis zu einem definitiven Übergang der Schweiz.ch-Adressen gescheut und bei seinem Entgegenkommen nun mitgewichtet. Der Bund will auf Schweiz.ch kein neues Angebot aufbauen, sondern auf das bestehende Portal Ch.ch weiterleiten.
Am 17.09.2026
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