Sturm auf .eu-Domains beginnt, Klagen um unrechte Registrierung schon im Vorfeld
Heute Freitag um 11 Uhr startete die europäische Top-Level-Domain .eu mit der allgemeinen Registrierung für alle. Damit hat jeder Bürger, jedes Unternehmen und jede Organisation mit Sitz in einem der 25 EU-Mitgliedsländer die Möglichkeit, .eu-Domains zu registrieren. Für die Anträge gelten dabei nicht mehr die Regeln aus den zurückliegenden beiden Sunrise-Phasen, bei denen nur die Inhaber ganz bestimmter Rechte zugelassen waren und ein Nachweisverfahren durchlaufen werden musste.
Die grossen Registrare erwarten, dass heute für etwa 2 Millionen .eu-Domains eine Registrierung beantragt wird und am Ende des Tages die Hälfte davon tatsächlich registriert ist.
Bereits im Vorfeld der so genannten Landrush-Phase gab es unter den Registraren böses Blut. So sind offenbar schon in der zweiten Sunrise-Phase, bei der geschützte Marken und Bezeichnungen registriert werden konnten, einige besonders begehrte generische Begriffe an Inhaber zweifelhafter Marken gegangen. Für die Landrush-Phase zählt nun die Liste der Registrare beim eu-Datenbankbetreiber (Registry) Eurid unterdessen 1'500 Firmen. Eine solch hohe Zahl ist aber nur möglich, wenn sich Unternehmen unter verschiedenen Namen mehrfach haben akkreditieren lassen.
Mit Eudomaindesaster ist unterdessen eine Organisation auf den Plan getreten, die sich rechtliche Schritte gegen die Vergabe der .eu-Domains überlegt.
Die grossen Registrare erwarten, dass heute für etwa 2 Millionen .eu-Domains eine Registrierung beantragt wird und am Ende des Tages die Hälfte davon tatsächlich registriert ist.
Bereits im Vorfeld der so genannten Landrush-Phase gab es unter den Registraren böses Blut. So sind offenbar schon in der zweiten Sunrise-Phase, bei der geschützte Marken und Bezeichnungen registriert werden konnten, einige besonders begehrte generische Begriffe an Inhaber zweifelhafter Marken gegangen. Für die Landrush-Phase zählt nun die Liste der Registrare beim eu-Datenbankbetreiber (Registry) Eurid unterdessen 1'500 Firmen. Eine solch hohe Zahl ist aber nur möglich, wenn sich Unternehmen unter verschiedenen Namen mehrfach haben akkreditieren lassen.
Mit Eudomaindesaster ist unterdessen eine Organisation auf den Plan getreten, die sich rechtliche Schritte gegen die Vergabe der .eu-Domains überlegt.
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