Sun dank Microsoft-Milliarden mit Q4-Gewinn

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Das am 30. Juni abgelaufene Geschäftsjahr ist für Sun Microsystems zwar besser als erwartet, aber immer noch durchzogen ausgefallen. So musste Sun beim Umsatz einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 2,2 Prozent auf 11,4 Milliarden Dollar hinnehmen. Auch die Bruttomarge verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Prozent auf 40,4 Prozent. Immerhin konnte Sun den Nettoverlust auf 376 Millionen Dollar verringern, gegenüber 3,4 Milliarden Dollar im Vorjahr. Ein Lichtblick stellte indes das vierte Quartal dar, für das Sun einen Gewinn von 795 Millionen Dollar. Allerdings ist darin auch ein aussergewöhnlicher Ertrag aus der Beilegung des Rechtsstreits mit Microsoft von 1,6 Milliarden Dollar enthalten. Zudem wurden weitere 350 Millionen als zurückgestellten Gewinn bilanziert. Ohne diese Einmaleffekte müsste Sun fürs Q4 einen Verlust von 169 Millionen ausweisen, was allerdings immer noch deutlich besser ist als der Verlust von 1,039 Milliarden Dollar im Q4 vor einem Jahr. Immerhin vermochte Sun aber den Umsatz im Q4 zu steigern, nämlich um 4,3 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar. Allerdings fiel die Bruttomarge fürs Q4 im Vergleich zum Q4 des Vorjahrs um 4,3 Prozent auf 39,4 Prozent. Trotzdem beurteilt Sun-Chef Scott McNealy das abgelaufene Geschäftsjahr positiv: "Die Tatsache, dass wir im vierten Quartal Wachstum und vorläufige Gewinne ausweisen können, ist ein grossartiger Abschluss unseres Geschäftsjahres. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs das Volumen der Server Units um 46 Prozent, gegenüber dem vorangegangenen Quartal um 18 Prozent.“ Ebenfalls eine deutliche Steigerung erzielte Sun bei den im ordentlichen Geschäftsbetrieb erwirtschafteten liquiden Mittel. Diese betrugen fürs abgeschlossene Geschäftsjahr 2,2 Milliarden Dollar gegenüber 1 Milliarde im 2003. Damit lag der Bestand an liquiden Mitteln und Wertpapieren des Umlaufvermögens bei über 7,6 Milliarden Dollar.