Swisscom forciert den Bau von Glasfasernetzen

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von judith.arnold@netzwoche.ch
Bis Ende nächsten Jahres will die Swisscom 100'000 Haushalte in der Schweiz an das Glasfasernetz angeschlossen haben. Damit fordert die Swisscom die lokalen Elektrizitätswerke heraus, die sich in Openaxs zum Aufbau und Unterhalt mehrerer regionaler Glasfasernetze zusammengeschlossen haben. Neben Zürich, Genf und Basel, wo die Swisscom noch in diesem Jahr den Bau ihres Glasfasernetzes in Angriff nehmen will, sollen demnächst auch die Städte Bern, St. Gallen, Freiburg und Lausanne erschlossen werden. Wie Swisscom-Chef Carsten Schloter gegenüber Le Temps in einem Interview sagte, plant die Swisscom in den nächsten sechs Jahren Gesamtinvestitionen von 8 Mrd. Franken in die Netze und IT-Infrastruktur. Damit will Swisscom dem Verband Openaxs die Stirn bieten. Openaxs wurde im April dieses Jahres als Verband von sieben Energieversorgern gegründet mit dem Ziel, die Verbreitung von offenen Telekommunikationsnetzen auf Basis der Glasfasertechnologie in der Schweiz voranzutreiben. Gründer von Openaxs sind: AMB (Aziende Municipalizzate Bellinzona), EBL (Elektra Baselland), EKT (Elektrizitätswerk des Kantons Thurgau), die Freiburger Groupe E, IWB (Industrielle Werke Basel), Sankt Galler Stadtwerke (SGSW) sowie Stadtwerk Winterthur.