Swisscom-Gruppe mit höherem Gewinn

Uhr | Aktualisiert
Die Swisscom-Gruppe erzielte im ersten Halbjahr 2003 einen Umsatz von 7,154 Milliarden Franken, das sind 0,4 Prozent mehr als im ersten Semester 2002 (7,129 Milliarden). Einem rückläufigen Umsatz in der Schweiz stand ein markantes Umsatzwachstum von 1,92 Milliarden auf 2,18 Milliarden Franken bei debitel gegenüber – allerdings mit deutlich tieferen Margen. Umsatzeinbussen verzeichneten insbesondere Fixnet (von 3,15 Milliarden auf 2,91 Milliarden) und Enterprise Solutions (von 781 Millionen auf 699 Millionen). Das Segment Mobile konnte den Umsatz mit 2,03 Milliarden Franken um 0,2 Prozent verbessern. Zwar konnte die Anzahl Teilnehmer auf 3,675 Millionen gesteigert werden. Die durchschnittliche Anzahl der verrechneten Minuten und der Umsatz pro Kunde nahmen gegenüber dem Vorjahr aber ab, unter anderem wegen des Preiskampfs im Geschäftskunden-Segment sowie Abonnementswechseln der Privatkunden. Das Swisscom-Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg gegenüber der Vorjahresperiode von 2,27 auf 2,43 Milliarden Franken, was vor allem Fixnet und Mobile zu verdanken ist. Der Reingewinn der Swisscom-Gruppe stieg von 780 Millionen auf 952 Millionen Franken. Der durchschnittliche Personalbestand in Vollzeitstellen sank von 21'341 auf 20'041. Am 30. Juni 2003 betrug die Zahl der Vollzeitstellen noch 19'855. Das Unternehmen plant für 2003 Investitionen in der Höhe von 1,3 Milliarden Franken und rechnet für das Geschäftsjahr 2003 mit einem leicht rückläufigen Umsatz und einem Betriebsergebnis (EBITDA) mindestens in der Höhe des Vorjahres (4,4 Milliarden). Die Nettoverschuldung von Swisscom liegt bei 125 Millionen Franken.