Swisscom schüttet 2006 3,16 Milliarden Franken an die Aktionäre aus

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Swisscom will für rund 2,2 Milliarden Schweizer Franken Aktien zurückkaufen. Ziel sei es, bis zu 8 Prozent der ausstehenden Aktien zu erwerben. Den Aktionären wird pro Aktie eine Put-Option zugeteilt. Je 23 Put-Optionen berechtigen zum Verkauf von zwei Aktien an Swisscom zum Ausübungspreis von 450 Franken.
Dieser Aktienrückkauf basiert auf der 2003 festgelegten Ausschüttungspolitik, die vorsieht, dass nicht nur ein Teil des Reingewinns, sondern der gesamte Equity Free Cash Flow den Aktionären verfügbar gemacht wird.
Der im Geschäftsjahr 2005 erarbeitete Equity Free Cash Flow betrug 2,2 Milliarden Franken, wie Swisscom mitteilt. Die Auszahlung der Dividende von 16 Franken pro Aktie, was einer Gewinnausschüttung von 907 Millionen Franken entspricht, erfolgte bereits am 28. April. Der restliche Teil des Equity Free Cash Flow von 1,25 Milliarden Franken wird gemäss Ausschüttungspolitik nun mittels Aktienrückkauf an die Aktionäre ausgeschüttet.
Wie Swisscom am 16. Februar bekannt gab, wird der Aktienrückkauf zusätzlich um eine Sonderausschüttung von 1 Milliarde Franken erhöht. Diese Ausschüttung entspricht den strategischen Zielen für die Jahre 2006 bis 2009, die der Bundesrat Swisscom nach dem Eircom-Debakel vorgegeben hat. Diese sehen vor, dass die ausschüttbaren Reserven der Swisscom auf höchstens eine Milliarde Franken reduziert werden.
Insgesamt kommen die Aktionäre im Jahr 2006 so in den Genuss von Ausschüttungen in der Höhe von rund 3,16 Milliarden Franken.