Swisslog strafft Konzernstruktur

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Der Aargauer Anbieter von Supply-Chain-Lösungen, Swisslog Management AG, verschlankt seine Organisation von bisher sieben auf vier Divisionen. Grund ist eine neue Zweikernstrategie, die sich auf die beiden Kerngeschäfte Warehouse & Distribution Solutions und Healthcare-Solutions beschränkt. Warehouse & Distribution Solutions realisiert Gesamtlösungen inklusive eigener Software zur Erstellung von Lagerhäusern und Verteilzentren. Healthcare Solutions bietet innerbetriebliche Logistiklösungen für Spitäler und Apotheken an. Consulting Services, die aus dem Tochterunternehmen Wassermann besteht, wird als Geschäftseinheit mit eigener Ergebnisverantwortung geführt. Die bisherigen Bereiche Material Flow Systems und Robotic Systems werden zu einem einzigen zusammengefasst. Swisslog beabsichtigt, diesen Bereich als Ganzes oder in Teilen zu verkaufen. Die neue Konzernstruktur tritt am 1. April in Kraft. Seit 1. März wird Swisslog von Remo Brunschwiler geführt. Brunschwiler ist der Nachfolger vom jetztigen Ascom-Chef Juhani Anttila. In einem Artikel in der NZZ am Sonntag wird Brunschwiler mit den Worten zitiert, er wolle mit der Ära Anttila brechen. Antilla wird vorgeworfen, Swisslog durch Akquisitionen gross gekauft zu haben.