Symantec: Sieben neue gefährliche Schwachstellen täglich
Das tägliche Angriffsvolumen im Internet nimmt ab. Dies meldet das IT-Security-Unternehmen Symantec in seinem neuesten Internet Security Threat Report für das erste Halbjahr 2004. Grund dafür sei der Rückgang der Angriffstätigkeit von internetbasierten Würmern in den ersten sechs Monaten dieses Jahres. Dennoch zeichnet Symantec kein optimistisches Bild der Internetsicherheit. So habe man im fraglichen Zeitraum 1237 Schwachstellen (Vulnerabilities) gefunden, wovon 70 Prozent als leicht ausnutzbar eingestuft worden seien und 96 Prozent eine mässige bis gravierende Bedrohung darstellten. "Das bedeutet, dass Unternehmen Tag für Tag mit durchschnittlich sieben neuen Schwachstellen konfrontiert werden, die – sofern sie ausgenutzt werden - fast alle zu einer teilweisen oder vollständigen Schädigung des Systems führen können", resümiert Symantec. Die durchschnittliche Zeit, die einem Unternehmen bleibt zwischen dem Entdecken einer Schwachstelle und dem Auftauchen von Code zur deren Ausnützung, gibt Symantec mit 5,8 Tagen an. In diesem Zeitraum müssen die Lücken geschlossen werden.
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