//syndikat zieht trotz Defizit positive Jahresbilanz

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Die erste ordentliche Jahresversammlung der Online-Gewerkschaft //syndikat nahm gestern in Zürich die Rechnung für ein turbulentes Gründungsjahr ab. "Was als explosiver Start einer neuen anderen Gewerkschaft gedacht war, erwies als schweisstreibendes Unterfangen in einem schwierigen Umfeld", schreibt die Gewerkschaft in einer Medienmitteilung. Dennoch, so der scheidende Präsident Burkhard Frey, sei //syndikat nach dem Platzen der New-Economy-Blase und Massenentlassungen bei grossen Schweizer IT-Firmen und Rechenzentren zum rechten Zeitpunkt lanciert worden. Frey zog trotz defizitärem Jahresabschluss eine positive Bilanz: Die gewerkschaftlichen Aktivitäten in den Betrieben und die begleitenden Online-Plattformen hätten sich als nützliche Instrumente erwiesen, um Arbeitnehmer in Konfliktsituationen zu unterstützten. Die Mitgliederzahl ist nunmehr auf 600 angewachsen. Zwar ist das Wachstum damit nicht so stark wie ursprünglich erwartet, es betrug im erstem Geschäftsjahr aber immerhin 160 Prozent. Als Nachfolge für den abtretenden Gründungspräsidenten wurden Sibylle Grosjean und Philippe Surber, beide aus Zürich, gewählt. Die verabschiedeten Finanzrichtlinien sehen für 2004 ein ausgeglichenes Budget vor.