T-Online erstmals mit operativem Gewinn
T-Online meldet zum ersten Mal einen Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA). Die Deutsche Telekom-Tochter hat im ersten Halbjahr 2002 einen EBITDA von rund 15 Millionen Euro erwirtschaftet. Vor Jahresfrist belief sich das Halbjahresergebnis noch auf minus 123 Millionen Euro. Das Ergebnis wurde vom Verkauf des WAP-Portals T-Motion günstig beeinflusst. Aber auch ohne diesen Verkauf sei im zweiten Quartal 2002 die Gewinnzone erreicht worden, ein Quartal früher als erwartet, wie gemeldet wird. Der Umsatz bei T-Online stieg im ersten Halbjahr um rund 37 Prozent auf 738 Millionen Euro. Im Bereich E-Commerce und Werbung sei der Umsatz gar um über 90 Prozent auf 152 Millionen Euro gestiegen. T-Online musste diese Halbjahreszahlen früher als geplant veröffentlichen, weil durch ein Leck im Publikationssystem ein internes Dokument von aussen über einen toten Link sichtbar wurde.
Die Zahl der T-Online-Kunden wuchs innert Jahresfrist nur unwesentlich, von 11,24 auf 11,57 Millionen. Gut entwickeln tut sich hingegen das Geschäft mit DSL-Internetverbindungen. Gemäss T-Online verfügten Mitte 2002 rund 1,4 Millionen deutsche Kunden über einen DSL-Anschluss in Verbindung mit einer Flatrate, weitere 800000 Kunden nutzen DSL in Verbindung mit zeitabhängigen Tarifen.
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