T-Systems lanciert Filter für Sauberes Internet

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T-Systems lanciert einen neuen Filter-Service für Unternehmen, der helfen soll, unerwünschte Daten vom Eintritt ins Firmennetz auszuschliessen. Der Dienst funktioniert in Zusammenarbeit mit der weltweit grössten Filterdatenbank. Diese enthalte rund 14 Millionen Internet-Seiten mit kritischen Inhalten in 11 verschiedenen Sprachen. Die Websites werden anhand ihres Contents 58 Kategorien zugeordnet. Typische Kategorien sind beispielsweise Pornographie, Kriminalität, Online-Shopping etc. , schreibt T-Systems. Die Filtersoftware wird an zentraler Stelle in die Proxy-Kette des Unternehmensnetzes integriert. Anschliessend wird festgelegt, welche Kategorien beim Webzugriff blockiert werden sollen, wobei verschiedene Nutzergruppen unterschiedlich behandelt werden können. Beim Aufruf einer Internetseite ist dann der Webfilter in der Lage, anhand der selektierten Kategorien und der Filterdatenbank zu entscheiden, ob ein Zugriff erlaubt ist oder nicht. Ist der Zugriff nicht gestattet, erscheint eine entsprechende Informationsseite im Browser des Internetbenutzers. Die Telekom-Tochter legitimiert den Einsatz des Tools mit dem Hinweis auf eine Studie, wonach Mitarbeiter im Büro nicht nur online Bankgeschäfte tätigen und im Internet einkaufen, sondern auch mit Vorliebe auf pornographische Inhalte zugreifen. Auch das Herunterladen von Musik-, Filmdateien oder Software geschehe gelegentlich vom Arbeitsplatz aus, wo leistungsstarke Internet-Verbindungen die Wartezeit für einen Download verkürzen. Eine von T-Systems im Paket angebotene Lösung Sauberer E-Mail-Verkehr soll zudem unerwünschte Werbe-Mails vom Firmenrechner fernhalten. Gleichzeitig kontrolliert die Software ausgehende Mails auf vertrauliche Inhalte.