350 Teilnehmende

Zukunftsarena von T-Systems rückt KI und Souveränität in den Fokus

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von Coen Kaat und Netz-KI Bot und rja

T-Systems hat zur Zukunftsarena geladen und 350 Teilnehmende sind der Einladung gefolgt. Im Circle tauschten sie sich über Themen wie Sovereign AI, Sovereign Cloud und Cybersecurity aus.

Wie können Unternehmen künstliche Intelligenz produktiv einsetzen und gleichzeitig die Kontrolle über ihre Daten und Infrastrukturen behalten? Diese Frage zog sich als roter Faden durch die Zukunftsarena 2026 von T-Systems Schweiz, wie das Unternehmen auf Anfrage mitteilt. Rund 350 Teilnehmende kamen dafür im Circle Convention Center am Flughafen Zürich zusammen, um über Sovereign AI, Sovereign Cloud und Cybersecurity zu sprechen - etwa 250 Gäste sowie rund 100 Vertreter und Vertreterinnen von T-Systems und Partnerunternehmen. 

Ein Schwerpunkt lag auf der digitalen Souveränität - beziehungsweise auf souveränen Cloud-Lösungen. So warnte etwa Greg Hyttenrauch, Senior Vice President Cloud Services bei T-Systems International, vor neuen digitalen Abhängigkeiten und stellte digitale Souveränität als strategischen Erfolgsfaktor dar. "Unternehmen müssen künftig nicht mehr nur wissen, wo ihre Daten liegen, sondern auch: wer Zugriff hat, welcher Gesetzgebung sie unterliegen, wie unabhängig sie von einzelnen Hyperscalern sind", fasst Olivier Bandle, Managing Director von T-Systems Schweiz, die Kernaussage zusammen. 

Olivier Bandle, Managing Director von T-Systems Schweiz. (Source: zVg)

Olivier Bandle, Managing Director von T-Systems Schweiz. (Source: zVg)

Passend zu diesem Thema präsentierte T-Systems auch die Swiss AI Factory (SAIF), mit der KI-Lösungen unter Berücksichtigung Schweizer Anforderungen an Datenschutz, Sicherheit und Compliance betrieben werden sollen.

"Die Zeit der KI-Pilotprojekte geht zu Ende"

Beim Thema künstliche Intelligenz stand insbesondere der Schritt vom Experiment zum produktiven Einsatz im Zentrum. "Die Zeit der Pilotprojekte geht zu Ende. Jetzt geht es um Produktivität und Mehrwert", sagte Simon Blum, Vice President Sales bei T-Systems Schweiz. Daneben beschäftigten KI-gestützte Cyberangriffe, Cyberresilience und Zero Trust die Teilnehmenden. Auch Quantum Computing als mögliche nächste grosse Technologiewelle war Thema.

Für einen besonderen Auftakt sorgte ein humanoider Roboter, der mit Moderator Rainer Maria Salzgeber über KI, Verantwortung und die Zukunft der Arbeit diskutierte. Breakout-Sessions, Live-Demonstrationen und Networking ergänzten das Programm.

Moderator Rainer Maria Salzgeber spricht mit einem Roboter. (Source: zVg)

Moderator Rainer Maria Salzgeber spricht mit einem Roboter. (Source: zVg)

"Die Zukunftsarena 2026 hat deutlich gemacht, dass Unternehmen bei der Digitalisierung vor einem neuen Spannungsfeld stehen", sagte Bandle. "Sie müssen KI- und Cloud-Technologien schneller und produktiver nutzen, dürfen dabei aber weder die Kontrolle über ihre Daten noch ihre strategische Unabhängigkeit verlieren." Technologische Leistungsfähigkeit und digitale Souveränität müssten künftig zusammen gedacht werden - dies hätten die Diskussionen gezeigt. 

Das Fazit der Zukunftsarena 2026 lautete für Bandle daher auch: "Wer KI und Cloud erfolgreich nutzen will, muss nicht nur über Technologie verfügen, sondern auch über die Fähigkeit, ihre Nutzung sicher, souverän und wirtschaftlich sinnvoll zu gestalten."

 

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