Telekurs auf Kurs

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Die in den Bereichen kartenbasierte Zahlungstransaktionen, elektronische Zahlungssysteme und internationale Finanzinformationen tätige Telekurs Group erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern von rund 57 Millionen Franken (+ 6 Prozent). Die Gewinnsteigerung sei bemerkenswert, wenn man berücksichtige, dass das Unternehmen aus dem Kreditkarten-Issuing-Processing ausgestiegen ist und der Bereich Document Services verkauft wurde und die entsprechenden Ergebnisbeiträge kompensiert werden mussten, schreibt Telekurs. Das Konzernfinanzergebnis liegt mit 56,2 Millionen Franken um 4,6 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahrs. Dieses enthielt allerdings den ausserordentlichen Gewinn aus dem Verkauf des Bereichs Document Services. Der Personalbestand der Telekurs Group ist im vergangenen Jahr von 1'792 auf 1'698 Mitarbeitende gesunken.
Zu den Tätigkeiten der diversen Telekurs-Tochterunternehmen: Die Telekurs-Tochter Telekurs Multipay AG hat im Debitkartenbereich insgesamt 167,9 Millionen Zahlungen mit einem Gesamtwert von 15,4 Milliarden Franken (+ 8,9 Prozent) abgewickelt. Die Telekurs Card Solutions AG verarbeitete im vergangenen Jahr insgesamt 445,3 Millionen Transaktionen mit Debit-, Kredit- und Wertkarten. Das sind 49 Millionen Transaktionen oder 12,4 Prozent mehr als 2004.
Zu PayNet (Schweiz) schreibt das Unternehmen, dass das Electronic Bill Presentment and Payment (EBPP)-Netzwerk weiter ausgebaut wurde. Im B2B-Bereich sei es gelungen, grosse Kunden in den Branchen Detailhandel, Gesundheit und Chemie für die MWST-konforme Abwicklung von elektronischen Rechnungen zu gewinnen. Im Bereich B2C sind weitere Banken dazu gestossen, so einige Westschweizer Kantonalbanken. Damit sind in der Schweiz rund 90 Banken an PayNet angeschlossen, schreibt Telekurs.