Übernahmegerüchte um RIM
RIM gilt inzwischen als Übernahmekandidat, ist eine kanadische Bank überzeugt.
"Das Geschäftsjahr hat schwierig begonnen und der Einbruch, den wir im ersten Quartal gesehen haben, setzt sich auch im laufenden Quartal fort", sagte Co-CEO Jim Balsillie bei der Präsentation der letzten Quartalsergebnisse. Auch sollen neue Produkte erst im August, statt im aktuellen Quartal am Markt lanciert werden.
Rims Probleme zeigen Wirkung: So hat der Blackberry-Hersteller Medienberichten zufolge inzwischen 80 Prozent seines Börsenwerts verloren. Vor drei Jahren sei das Unternehmen noch 83 Milliarden US-Dollar wert gewesen. Heute sei der Kurs so tief, dass das kanadische Bankhaus BMO Harris Private Banking den Smartphone-Anbieter als Übernahmekandidat einstuft. Geeignete Käufer könnten Microsoft oder Dell sein, wie ein Mitarbeiter der Bank gegenüber Bloomberg sagte.
Gemäss den Aussagen der Bank würde ein Käufer einen Hersteller übernehmen, der weiterhin führend bei Smartphones für Geschäftskunden sei und mit seinen E-Mail-Servern ein hohes Sicherheitsniveau biete. "RIM hat einen bedeutenden Marktanteil in den USA und international und RIM ist eine Kultmarke", sagte Paul Taylor, Chief Investment Officer bei BMO Harris in Toronto zu Bloomberg.
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