USA: Online-Werbung wie in den Boom-Zeiten

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Im Jahresvergleich zog im zweiten Quartal in den USA der Online-Werbeumsatz um 43 Prozent an und hat damit ein Marktvolumen von 2,37 Milliarden Dollar erreicht. Dies übertrifft laut dem Branchenverband Interactive Advertising Bureau gar das Niveau der New-Economy-Boomzeiten. Während des Dot-Com-Booms hatte der Quartalsumsatz seinen letzten Höchststand im vierten Quartal 2000 mit 2,12 Milliarden Dollar erreicht. Danach ging es steil bergab, bis im dritten Quartal 2002 bloss noch ein Umsatz von 1,45 Milliarden erwirtschaftet wurde. Das Umsatzwachstum ist laut IAB insbesondere auf das Endkundengeschäft zurückzuführen. Hatte dieses Segment lediglich 35 Prozent der Werbeeinnahmen des zweiten Quartals 2003 ausgemacht, stieg der Anteil mitlerweilen auf fast 50 Prozent. Rund 40 Prozent des Markvolumens entfallen auf den Bereich Search-Ads, welche Suchmaschinenbetreiber zu spezifischen Suchergebnissen einblenden. Der Bereich E-Mail-Marketing ist, nicht zuletzt aufgrund neuer Anti-Spam-Regelungen, von vier auf zwei Prozent gesunken.