Viele Nominierungen für Big Brother Awards

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Nach Ablauf der Eingabefrist für die diesjährigen Big Brother Awards steht bereits heute fest: Es wird weiter überwacht, dass es nur so kracht. Waren bei der ersten Durchführung der Preisverleihung in der Schweiz vor zwei Jahren 35 und 2001 schon über 50 Nominationen zu verzeichnen, wurden für die diesjährige Ausmarchung über 80 Nominationen registriert. Die Nomination für die Preise, die keiner will erfolgt durch das Publikum. Es können alle Personen und Institutionen vorgeschlagen werden, die das persönliche Grundrecht auf den Schutz der Privatsphäre missachten oder die Überwachung und Kontrolle von Personen oder von Personengruppen fördern. Zur Auswahl stehen die Kategorien Staat, Business und Telekommunikation sowie ein «Lebenswerk-Award» für besonders hartnäckige Bespitzelung. Neben diesen Negativpreisen wird mit dem «Winkelried-Award» lobenswerter Widerstand gegen Überwachung und Kontrolle geehrt. Nach der Vorprüfung durch eine Fachgruppe wird eine Jury die definitive Auswahl vornehmen. Ihr gehören Personen an, die sich in verschiedenen Organisationen, Institutionen oder Medien zu den Themen Überwachung, Kontrolle und Verletzung des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung engagieren. Die Beisitzer der Jury werden Anfang Oktober bekannt gegeben, die Preisverleihung findet am Dienstag, dem 29. Oktober, abends im Casinotheater Winterthur statt.