Virus für Windows Vista entdeckt

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Erst kürzlich hat Microsoft die Beta des Windows XP-Nachfolger Vista (Codename Longhorn) freigegeben, schon treten erste Viren respektive Proof-of-Concepts für das neue Betriebssystem auf den Plan. Veröffentlicht wurden die relativ simplen Codezeilen gemäss dem Entwickler-Weblog des Anbieters von Sicherheitslösungen F-Secure von einem österreichischen Hacker. Gemäss dem Newsdienst Heise handelt es sich dabei um Second Part To Hell von der Hackergruppe ready rangers liberation front (RRLF). Die Proof-of-Concepts seien in der sechsten Ausgabe des Magazins der Gruppe zu finden. F-Secure hat die Viren respektive Proof-of-Concepts mit Damon.A bis Damon.E benannt. Die Viren infizieren die Microsofts Command Shell MSH, Codename Monad, können neben .MSH- aber auch .BAT- and .CMD-Dateien infizieren. Monad ist der Nachfolger der bekannten Kommandozeilen-Programme cmd.exe beziehungsweise command.com sowie 4nt.exe der älteren Windows-Versionen. Allerdings ist bisher unklar, ob Monad überhaupt mit Vista ausgeliefert werden wird.