Vodafone übertrifft die Erwartungen

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Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004/2005 die Gewinnerwartungen übertroffen. Trotz des zunehmenden Wettbewerbs hätten sich die Gesellschaften in Europa, wie in Italien, Deutschland und dem Heimatmarkt Großbritannien gut entwickelt, teilte der nach Umsatz weltgrößte Mobilfunkkonzern mit. Auch in Spanien und den USA läuft das Business gut. Enttäuscht zeigte sich Vodafone-Chef Arun Sarin hingegen über den Geschäftsgang in Japan. Dort habe Vodafone Probleme, Kunden in dem am weitesten entwickelten Mobilfunkmarkt zu halten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (endet am 31. März) legte der Umsatz von Vodafone um zwei Prozent auf 34,13 Milliarden Pfund zu, der Ebitda stieg von 12,6 auf 13 Milliarden Pfund. Die Zahl der Kunden hat Vodafone per Ende März um 16,3 Millionen auf 154,8 Millionen steigern können. Davon sind 2,4 Millionen über eines der UMTS-Netze des Konzerns angebunden.
Vodafone kündigte ein Aktienrückkaufprogramm über 4,5 Milliarden Pfund an und hat die Dividende verdoppelt. Die Unternehmensspitze wies jedoch auch auf den zunehmenden Wettbewerb in der Branche hin und schloss für das laufende Geschäftsjahr 2005/2006 einen leichten Rückgang der Gewinn-Marge nicht aus. Bis in einem Jahr will Vodafone 10 Millionen UMTS-Kunden ausweisen.