Vodafone und O2 in Schusslinie der EU-Kommission

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Die EU bereitet auf Mai eine Anklage gegen Vodafone und O2 vor: Nach Ansicht der EU-Kommision haben die beiden britischen Mobilfunkkonzerne die Wettbewerbsrechte verletzt, indem sie von anderen Mobilfunkfirmen überhöhte Preise für die Nutzung ihrer Netze verlangt haben. Dies sei der Inhalt einer offiziellen Anklageschrift, die die Kommission derzeit ausarbeite, berichtet die Financial Times Deutschland (FTD) heute Montag aus Brüssel. Bereits seit Juli 2001 ermittelt EU-Kommissar Mario Monti wegen der Roaming-Gebühren gegen die beiden Unternehmen: Die Roaming-Preise der Konzerne lägen laut Monti 20 Prozent über vergleichbaren Gebühren für heimische Unternehmen, welche die O2-und Vodafone-Netze nutzten. O2 entgegnet gegenüber der FTD, dass die Gebühren vereinfacht worden seien und ständig gesenkt würden: "Wir glauben, dass dem Kunden am besten durch Wettbewerbsdruck und nicht durch Regulierung gedient ist", zitiert die FTD eine Stellungnahme des Unternehmens. Die Kommission hofft gemäss FTD zudem, auch genügend Material für eine Klage gegen die Telekomtochter T-Mobile zusammen zu bekommen.