„Volkszählung“ im Internet: Von 315 auf 187 Millionen
Wissenschaftler des ISI ANT Lab des Information Science Institute der University of Southern California haben eine Zählung aller vergebenen Internetadressen durchgeführt. Innerhalb von 62 Tagen sandten drei Rechner 2,8 Milliarden ICMP-Echo-Request aus. Nicht angepingt wurden aus den rund 4,3 Milliarden möglichen IPv4-Adressen 342 Millionen nicht-öffentliche Adressen und 1,16 Milliarden Adressen, die reserviert aber nicht aktiv sind.
Aus diesen 2,8 Milliarden Anfragen resultierten 187 Millionen Antworten. Die Forscher erklären diese geringe Antwortquote von 6,7 Prozent damit, dass zahlreiche Rechner ICMP blockieren und viele IP-Adressen durch Firewalls geschützt sind. Die Erforschung des „invisible Internets“ sei eine Aufgabe für später, schreiben die Wissenschaftler auf ihrer Website.
Eine letzte Zählung der IP-Adressen wurde gemäss ISI ANT Lab 1982 durchgeführt. Damals betrug die „Grösse des Internets“ 315 Pings.
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