Wanted: Julian Assange von Wikileaks, Aufenthaltsort unbekannt
Schweden hat einen Haftbefehl gegen Wikileaks-Sprecher Julian Assange ausgesprochen. Dieser aber ist abgetaucht und unauffindbar.
Schon länger sieht sich Julian Assange dem Verdacht auf sexuellen Belästigung und Vergewaltigung ausgesetzt. Nun wollen ihn die schwedischen Anklagebehörden deswegen in Untersuchungshaft nehmen. Dafür braucht es einen Haftbefehl, und dieser wurde gestern von einem Stockholmer Gericht ausgesprochen.
Der Australier soll in Schweden eine Frau vergewaltigt und eine weitere genötigt und belästigt haben, so der Vorwurf. Vor Gericht hat er nie dazu Stellung genommen. Die Vernehmung könne aber nur durchgeführt werden, wenn Assange persönlich anwesend sei, begründet Staatsanwältin Marianne Ny den Haftbefehl.
Gegen den Wikileaks-Sprecher war bereits im August ein Haftbefehl hängig, der aber aufgrund mangelnder Verdachtsmomente wieder aufgehoben wurde. Danach sollte der Vergewaltigungsvorwurf sogar fallengelassen werden. Doch Ny fand neue Hinweise auf eine Straftat und nahm am 1. September erneut Ermittlungen gegen Assange auf. Mit Erfolg: Assange ist nun international zur Fahndung ausgeschrieben und wird weltweit von den Behörden gesucht.
Assanges Anwalt geht gemäss Bloomberg davon aus, dass sein Mandant für eine Befragung nach Schweden kommen wird. Zuletzt war Assange in Genf öffentlich aufgetreten und erklärte, dass er überlege, in der Schweiz Asyl zu beantragen. Sein jetziger Aufenthaltsort ist unbekannt.
Media Markt wird chinesisch - doch Österreich bremst Deal
Einladung zum Webinar: KI - alle sprechen über das "Was" - wir sprechen über das "Wie"
Wieso die TX Group auf einen etwas anderen Sicherheitsansatz setzt
Cyberinvestitionen verschieben sich zu Identity-First und Plattformlösungen
Schweizer Bevölkerung wünscht sich mehr digitale Souveränität
Kanton Bern testet Online-Polizeiposten
KI-Rechenzentren heizen ihre Umgebung messbar auf
Der Ediacara-"Garten"
Swisscom integriert Cyberschutz direkt im Router