Weniger Click Throughs, dafür mehr View Throughs

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Der Einsatz von Rich Media in der Onlinewerbung wächst kontinuierlich, und die grossen Werbeformate haben die kleineren wie etwa den klassischen Full Banner bereits überrundet. Zu diesem Schluss kommt DoubleClicks Ad Serving Trend Report für das zweite Quartal 2003. Der Anteil an Rich Media-Formaten, wozu alle dynamischen, bewegten Anzeigen, Pop Ups sowie Anzeigen mit Macromedia Flash-Animationen gehören, wuchs von 17,3 Prozent im ersten Quartal 2002 auf knapp 31,7 Prozent aller geschalteten Anzeigen im zweiten Quartal 2003. Insgesamt dominiert bei den Formaten noch immer das Standard-Banner (42 Prozent), doch seit dem zweiten Quartal 2002 sank die Verwendung des Standard-Banners um 23 Prozent und die des Button um 43 Prozent. Auf Platz zwei der häufigsten Anzeigen liegen jetzt die Skyscrapers mit 9 Prozent Anteil. Gemäss Ad Serving Trend Report ist die Click Trough-Rate weiter gesunken, dafür ist der Anteil der View Throuhgs gestiegen. View Throughs werden anhand von Reaktionen innerhalb von 30 Tagen nach dem Sichtkontakt (ohne Anklicken) eines Konsumenten mit einer Anzeige ermittelt. DoubleClick schliesst daraus, dass Onlinewerbung immer weniger auf eine sofortige Reaktion abzielt, sondern immer mehr fürs Branding eingesetzt wird. Die Umwandlungsquoten von Clicks zu Käufen steigen gemäss Doubleclick gegenüber den einfachen Formaten wie GIFs und JPEGs weiter. Rich Media-Anzeigen veranlassen mehr Folgeaktivitäten pro Anzeigenkontakt (eine Rate von 0,76 % gegenüber 0,55 % bei den einfachen Formaten) und bewirken eher einen Kauf in Folge eines Anzeigenkontakts (mit einem Anteil von 3,07 % gegenüber 1,02 % bei den übrigen Formaten). Die Daten aus dem Q2 2003 Ad Serving Trend Report von Doubleclick wurden auf Basis der Doubleclick-Technologien für das Management von Online-Werbung (DART) gewonnen. Die Daten stützen sich auf weltweit über 900 Milliarden Online-Anzeigen seit dem ersten Quartal 2002.