Yahoo schafft Rückkehr in die Gewinnzone

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Mit der gestrigen Veröffentlichung der Quartalszahlen eröffnete Yahoo die Bilanzsaison in den USA mit einem positiven Zeichen. Nach sechs verlustbringenden Quartalen hat Yahoo im zweiten Quartal 2002 zum ersten Mal wieder einen Gewinn verbuchen können und profitierte dabei vor allem von höheren Gebühren-Einnahmen zahlender Kunden. Der Netto-Gewinn betrug 21,4 Millionen Dollar oder drei Cents je Aktie, verglichen mit einem Netto-Verlust von 48,5 Millionen Dollar oder 9 Cents je Aktie im gleichen Vorjahresquartal. Analysten hatten mit einem Gewinn von 2 Cents je Aktie gerechnet. Der Quartalsumsatz ist um 24 Prozent auf 225,8 (Vorjahr 182,2) Millionen Dollar gestiegen. Der US-Quartalsumsatz stieg dabei um 26 Prozent auf 187,5 Millionen Dollar, der Auslandumsatz um 16 Prozent auf 38,3 Millionen. Bekanntlich sollten laut neuem Geschäftsmodell von Yahoo die Einnahmen aus gebührenpflichtigen Angeboten die Verluste des Online-Werbegeschäfts wettmachen – offenbar mit Erfolg: Die Einnahmen aus kostenpflichtigen Internet-Dienstleistungen hätten sich im Berichtsquartal mit 74,1 Millionen Dollar im Jahresvergleich mehr als verdoppelt, teilte Yahoo mit. Im zweiten Halbjahr erwartet Yahoo im Marketing-Dienstleistungsbereich prozentual zweistellige Zuwachsraten. Das Unternehmen will nach Worten von Yahoo-CEO Terry Semel die Partnerschaft mit der Suchmaschine Google bis September ausweiten. Yahoo strebt für das Gesamtjahr 2002 einen Umsatz zwischen 900 und 940 Millionen US-Dollar an.