ETH Spin-offs gewinnen Venture Kick
Die Sieger des diesjährigen Venture Kick kommen von der ETH Zürich. Neben einem Medikament zur Entgiftung gewann eine Simulations-Software, die den Ausbau von intelligenten Stromnetzen verbessern soll.
Gleich zwei Spin-offs der ETH Zürich haben den diesjährigen Venture Kick gewonnen. Der mit 130'000 Franken dotierte Hauptpreis geht an eine Lösung, die den Aufbau von intelligenten Stromnetzen unterstützt und an ein Medikament zur Entgiftung.
Das Preisgeld soll Jungunternehmen in der Aufbauphase unterstützen. Seit Einführung des Preises wurden insgesamt 350 Unternehmen mit einem Gesamtbetrag von 13,8 Millionen Franken gefördert, schreiben die Veranstalter.
Smart Grid
Das Jungunternehmen Adaptricity hat eine Simulations-Software entwickelt, das Stromnetzbetreiber bei der anstehenden Energiewende helfen soll. Durch den vermehrten Einsatz von erneuerbaren Energien stünden Netzbetreiber vor der Herausforderung, ihre Netze den neuen Anforderungen anzupassen.
Mit der Simulationssoftware "DPG.sim" sollen Stromunternehmen verschiedene Smart-Grid-Alternativen evaluieren können, bevor sie tatsächlich investieren. Somit soll der Ausbau kostengünstiger und effizienter gestalten werden, heisst es in der Preisbegründung.
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