NSN-Schweiz plant Stellenabbau
Nokia Solutions Network (NSN) hat bekanntgegeben, in der Schweiz womöglich 10 Prozent der Stellen abzubauen. Der Netzwerkanbieter konnte einen Vertrag mit Salt nicht erneuern.
Nokia Solutions Network (NSN) hat einen Stellenabbau für die Schweiz angekündigt. Mindestens 14 von 140 verbliebenen Stellen sollen gestrichen werden, wie NSN mitteilt. Bei der Gründung vor acht Jahren waren hierzulande noch rund 450 Mitarbeiter angestellt.
Hintergrund für den jetzigen Stellenabbau ist der Verlust eines Auftrags eines Grosskunden: Salt entschied nach dem Eigentümerwechsel im Frühjahr dieses Jahres, den Rahmenvertrag mit NSN nicht zu erneuern. Wie Unternehmenssprecherin Therese Wenger auf Anfrage bestätigt, sei dieser Ende Juni ausgelaufen. Ein Teil des Services werde Salt künftig inhouse beziehen. Nokia Network Solutions belieferte Salt mit dem mobilen Netzwerk, wozu auch Handyantennen zählen. Dennoch bleibt NSN auch weiterhin ein Zulieferer von Salt, wie ein Sprecher von NSN auf Anfrage sagte. Ob Entlassungen wirklich unumgänglich sind, werde erst nach Ablauf der Konsultationsphase am 2. September entschieden.
Betroffen vom Abbau wären die Standorte Zürich und Lausanne. Die Sozialpartner arbeiten nach eigenen Angaben an einem Sozialplan. Wie aus der Medienmitteilung von NSN hervorgeht, erhalten einige Mitarbeiter womöglich die Gelegenheit, eine Stelle bei Salt anzutreten.
Europäische Tech-Koalition startet Open-Source-Alternative zu Microsoft Office
Abacus bleibt auf Wachstumskurs
GRITEC AG und Swisscom stärken gemeinsam die OT‑Cybersecurity im Industriesektor
So will das BFS das Schweizer Datenökosystem zum Laufen bringen
Forschende decken Sicherheitslücke in Googles Vertex AI auf
Den Mond mit Glasfasern durchleuchten
Das sind die Löhne der ICT-Branche 2026
Karin Keller-Sutter erstattet Strafanzeige gegen Elon Musks Grok-KI
Schwyzer Kantonsverwaltung wechselt auf Microsoft 365