Vertragsphase läuft

Stadt Zürich kauft Rechner für 17 Millionen Franken

Uhr | Aktualisiert

HP Schweiz und Swisscom beliefern die Abteilung Organisation und Informatik (OIZ) mit Thin Clients, Fat Clients und Tablets. Ab Spätherbst geht's los.

Die Stadt Zürich hat die Unternehmen ausgewählt, die die Abteilung Organisation und Informatik (OIZ) mit neuen Rechnern ausstatten werden. Für die Geräte gibt die Stadt voraussichtlich rund 17 Millionen Franken aus, wie aus drei auf simap.ch publizierten Zuschlägen hervorgeht.

HP Schweiz liefert die Thin Clients und Fat Clients, welche mit knapp 10 Millionen Franken zu Buche schlagen. Swisscom versorgt OIZ mit Tablets im Wert von über 7 Millionen Franken. "Ausschlaggebend für die Wahl [dieser Unternehmen] war die Besterfüllung der technologischen und logistischen Anforderungen, sowie der beste Preis", schreibt Martin Otzenberger von OIZ auf Anfrage der Redaktion.

HP und Swisscom mit niedrigstem Preis

Die insgesamt drei Zuschläge auf simap.ch erwecken auf den ersten Blick den Anschein, als hätte die OIZ sich zusätzlich für Dell, Lenovo, Scheuss & Partner und MTF Data entschieden. Und als würde sie Rechner für insgesamt über 55 Millionen Franken beziehen.

Tatsächlich stehen aber HP mit den Thin und Fat Clients und Swisscom mit den Tablets an erster Stelle. Beide Unternehmen führen den jeweils niedrigsten Preis an. Oder eben: den besten Preis aus Sicht von OIZ.

Weitere Lieferanten als Back-up verpflichtet

OIZ setze auf eine Mehrlieferantenstrategie, um die Versorgung mit den benötigten Geräten zu gewährleisten, schreibt Otzenberger. Nur HP und Swisscom hätten die öffentlichen Ausschreibungen gewonnen. Die Stadt sichere sich lediglich gegen Lieferengpässe und ähnliche Notfälle ab, indem sie weitere Unternehmen als mögliche Back-ups verpflichte.

Ab Spätherbst 2016 geht es los, wie Otzenberger schreibt. Die Verträge würden auf vier Jahre abgeschlossen, mit einer Option auf Verlängerung um maximal vier weitere Jahre. Aktuell befindet sich die Stadt gemäss Otzenberger in der Vertragsphase. Deshalb könne er Details wie die exakte Höhe der Zuschläge noch nicht nennen.

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