Tablet-Markt wächst trotz weniger Auslieferungen
IDC hat Marktzahlen für Tablets in Westeuropa veröffentlicht. Insgesamt wuchs der Markt um 4,8 Prozent. Teurere Detachables sind beliebt.
Tablet-Hersteller haben im letzten Quartal 8,2 Millionen Tablets nach Westeuropa geliefert. Das sind 6,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Doch durch mehr Auslieferungen im Highend-Bereich wuchs das totale Marktvolumen um 4,8 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Das geht aus Zahlen hervor, die der Marktforscher IDC veröffentlichte.
Tablets werden für den Business-Bereich immer relevanter. Der Bereich für kommerzielle Geräte wuchs um 13,1 Prozent. Auch die Auslieferung von Detachables stieg weiter an. Im Vergleich zum Vorjahr lieferten Hersteller 48,4 Prozent mehr Produkte aus.
Teure Tablets beliebt
Detachables wie auch kommerzielle Geräte gehören eher zum höheren Preissegment. Über 600 Euro teure Tablets sind sehr beliebt. Ihre Auslieferungszahl stieg verglichen mit dem Vorjahr um 66,7 Prozent.
Detachables machen mittlerweile 21,9 Prozent des Tablet-Markts aus. Im Vorjahr waren es 13,8 Prozent. Apple und Microsoft dominieren die Kategorie mit dem Surface und dem iPad Pro. Sie machen zusammen 46,4 Prozent aus.
Apple ist Marktführer, Amazon stark gewachsen.
Apple ist Marktführer mit einem Anteil von 21,9 Prozent, was 1,96 Millionen entspricht. Darauf folgt Samsung mit 20,4 Prozent. Dann Lenovo mit 7,6 Prozent, dann Acer mit 5,1 Prozent. Amazon konnte seine Position auch in Westeuropa deutlich verbessern mit einem Anteil von 4,9 Prozent. Im Vorjahr waren es noch 1,7 Prozent.
Das war der Jurytag von Best of Swiss Apps 2026
Schweizer KMUs bleiben in KI-Antworten oft unsichtbar
Microsoft lässt Copilot Apps erstellen und Agenten selbstständig weiterarbeiten
HPE Schweiz ernennt neue Geschäftsführerin
Lenovo bringt sein erstes Googlebook auf den Markt
Update: Google wehrt sich gegen Datenzugang für KI- und Suchkonkurrenten
Cyberkriminelle stehlen Daten von SRF-Mitarbeitenden
Bund testet Cyberresilienz von Störfallbetrieben
Update: OpenAI stoppt KI-Training nach erneutem Ausbruch eines KI-Agenten