Curiosities

Merkwürdiges aus dem Web

Uhr

CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Gute Unterhaltung!

Safer E-Sex mit HTTPS. (Quelle: deedl / iStock.com)
Safer E-Sex mit HTTPS. (Quelle: deedl / iStock.com)

Safer E-Sex
Jetzt ist ausgesorgt: Wie "Der Standard" berichtet, stellen die Porno-Site Pornhub und ihre Schwester-Site Youporn ihre Websites auf HTTPS-Verbindungen um. Die Betreiber hätten die Sicherheit und Diskretion ihrer Nutzer wahren wollen. Dies sei nötig geworden, nachdem der US-Kongress Datenschutzregelungen für Kunden von Internetprovidern aufgehoben habe. Mit HTTPS können Provider zwar sehen, welche Seiten ihre Kunden besuchen, aber keine Schritte dort nachvollziehen. Der gute Bekannte im Freundeskreis, der solche Sites nutzt, dürfte aufatmen. Es müssen aber wohl mehrere Bekannte sein – die Sites gehören laut Google zu den 100 meistbesuchten der Welt.

 

Auf Schlankheitswahn folgt Vollschlankheitswahn
Lust darauf, "all die molligen, sexy Ladys in Deiner Gegend oder weltweit zu daten"? Das zu können, versprechen die Betreiber der Dating-App "Curvy" ihren Nutzern. Die App erlaubt es nur molligen Usern, teilzunehmen, wie Pressetext schreibt. Soll es etwas mehr Volumen sein? Einfach das Profil à la Tinder zur Seite wischen und die nächsten Rubensrundungen begutachten. Hungerhaken haben keine Chance. Ein Algorithmus blockiert Nutzer, deren Profilbild zu dünn für ­"Curvy" aussieht. Eine Schnapsidee? Von wegen. Laut den ­Betreibern melden sich täglich tausende neue User an, die das runde Dating-Format ausprobieren wollen.

 

Zu Risiken und Nebenwirkungen schauen Sie im Lösungsbuch nach
Am 4. April war Weltgesundheitstag, der ­unter dem Motto "Depression: let’s talk" stand. Ginge es nach zwei Forschern der University of ­California, Davis, dann lautet das Motto eher: "Depression: let’s play". Videospiele sollen als neue Therapiemethode die Lösung für eine der grössten Volkskrankheiten sein, wie Pressetext berichtet, ob durch innere oder äussere Einflüsse verursacht. Die Forscher Subuhi Khan und Jorge Pena liessen 160 Studenten Videospiele daddeln und konfrontierten Probanden im Spiel unter anderem mit persönlichen Erinnerungen. Im Sinne ­eines Trainings wiederholten die Studenten die Einheiten und gewannen so ein Gefühl der Kon­trolle über ihre Krankheit. Der lang anhaltende Nutzen einer solchen Gaming-Therapie ist ­allerdings fraglich, weitere Studien sind geplant.

 

IoT erobert die Kloschüssel
Die deutsche Firma Duravit hat die nach eigenen Angaben erste "smarte" Toilette der Welt erfunden. Wie "Der Standard" berichtet, trägt sie den Namen "Biotracer". Mittels eines Sensors in der Kloschüssel könne die Toilette bis zu zehn verschiedene Marker im Urin des Nutzers analysieren. Angefangen vom Zuckergehalt und Blutanteil über die Leukozythenzahl bis hin zum Gewicht der Notdurft. Die Ergebnisse der Analyse können die Nutzer dann in der "Biotracer-App" ablesen. ­Getestet wird der Urin mittels Teststreifen, die sich in der Kloschüssel befinden. Der Vorrat reiche für 100 kleine Geschäfte. Noch gibt es keinen Termin für eine Markteinführung der smarten Kloschüssel. Wie "Der Standard" schreibt, will der Hersteller aber bald in die Serienproduktion gehen.

 

Ist es ein Flugzeug oder ist es ein Ufo? Nein, es ist ein Wetterballon von Google!
Eine der bekanntesten Verschwörungstheorien ranken sich um die Stadt Roswell im US-Bundesstaat New Mexico. Angeblich stürzte dort im Jahr 1947 ein Ufo in der Wüste ab. Nach Angaben der US-Regierung handelte es sich lediglich um einen Wetterballon, was jedoch von vielen selbsternannten Ufologen angezweifelt wird. Laut der kolumbianischen Zeitung "El Tiempo" stürzte kürzlich ein "Wetterballon" in Kolumbien ab. Angeblich diesmal einer von Google – oder besser gesagt von dessen Tochterunternehmen "X", wie Chip.de schreibt. Unter dem Projektnamen "Loon" will Google entlegene Regionen über Wetterballons mit Internet versorgen. Gemäss Chip.de hielten Anwohner in der Absturzregion das Objekt jedoch für ein Ufo. Ob nach dem Absturz auch Männer in schwarzen Anzügen mit schwarzen Autos vorfuhren, um den "Wetterballon" zu bergen, ist nicht überliefert. Vielleicht werden in Zukunft auch Heerscharen von Ufo-Gläubigen nach Kolumbien strömen, um nach den Überresten des "Google-Ballons" zu suchen.

Webcode
DPF8_38267

Kommentare

« Mehr