Smart-Cities-Index 2017

Zürich und Genf gehören zu den smartesten Städten weltweit

Uhr | Aktualisiert

Die schwedische Firma Easypark hat den Smart-City-Index 2017 veröffentlicht. Dafür hat die Firma, die in erster Linie mit Smart-Parking Geld verdient, 500 Städte untersucht und daraus die 100 smartesten Städte herausgefiltert. Zürich und Genf sind in den Top 10.

(Source: Adrega / Pixabay)
(Source: Adrega / Pixabay)

Der Smart-City-Index 2017 der schwedischen Firma Easypark listet die 100 smartesten Städte. Zürich und Genf befinden sich auf den Plätzen vier und neun.

Easypark hat für den Index jede Stadt nach den folgenden Kriterien beurteilt:

• Transport und Mobilität: Unter diesem Punkt wurde etwa berücksichtigt, wie viele Einwohner ein Auto besitzen, ob Carsharing genutzt wird, ob in der jeweiligen Stadt starker Verkehr herrscht und wie viele Einwohner mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zufrieden sind.

• Nachhaltigkeit: Welcher Anteil der Energie aus umweltfreundlichen Quellen stammt. Welcher Prozentsatz des BIP in Forschung zu intelligenten Gebäuden gesteckt wird. Müllanteil, der auf Mülldeponien entsorgt wird. Plus die Treibhausgas- und CO2-Emissionen pro Einwohner.

• Verwaltung und Politik: die Wahlbeteiligung und die Digitalisierung von staatlichen Institutionen wurden hier erfasst.

• Innovative Wirtschaft: In dem Punkt wurden die Prozentzahl öffentlicher Grünflächen, Bildung, Ranking im Global Innovation Index und die Anzahl Start-ups verrechnet.

• Digitalisierung: Die 4G-Abdeckung, Internetgeschwindigkeit, frei verfügbaren WLAN Hotspots und die Smartphone-Nutzung.

• Lebensqualität: Hier flossen der durchschnittlicher Betrag, der für Lebensunterhalt ausgegeben wird, und das durchschnittliche Nettogehalt ein.

• Wahrnehmung der Experten: Easypark bat 20'000 Journalisten aus den Bereichen Technologie und Stadtplanung, die Städte zu bewerten.

Daten für die einzelnen Kriterien stammen vorwiegend aus öffentlichen Statistiken. Hochrechnungen wurden oft mithilfe von aktuellen Google-Daten durchgeführt.

Die einzelnen Kriterien wurden zu einer Gesamtpunktzahl verrechnet. Danach liegt Zürich auf dem vierten Platz. Noch vor Zürich liegen Kopenhagen, Singapur und Stockholm. Zürich hat eine hohe Punktzahl in Nachhaltigkeit, verglichen mit anderen Städten. Auffallender Negativpunkt: Die Wahlbeteiligung ist sehr tief. Auch die Digitalisierung der Stadt ist in Zürich noch nicht sehr weit fortgeschritten. In den letzten beiden Kriterien hingegen erreicht Zürich zehn beziehungsweise neun Punkte von maximal zehn.

In Genf, das auf dem neunten Platz liegt, scheint die Digitalisierung nach Punktvergabe von Easypark viel weiter fortgeschritten. Dafür hat Genf in allen anderen Punkten etwas schlechter als Zürich abgeschnitten. Zwischen Zürich und Genf platzierten sich Boston, Tokio, San Francisco und Amsterdam.

Easypark ist ein schwedisches Unternehmen, das vor allem mit smartem Parken Geld verdient.

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DPF8_68128

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