Neuer Sensor soll Herzströme kontaktlos messen
Die Universität Kiel hat ein neues Sensorsystem entwickelt, das Herz- und Hirnströme des Körpers kontaktlos scannt und analysiert. Es soll vor allem bei Notfällen und Langzeituntersuchungen helfen.
Ein neues Sensorsystem soll die biometrischen Signale des Körpers nicht nur scannen, sondern auch analysieren – und das ohne Hautkontakt. Entwickelt wurde der Sensor an der Christian-Alberchts-Universität zu Kiel, wie heise.de berichtet. Dabei helfe ein magnetisches Material, das je nach Magnetfeld weicher werde.
Eine Analyse ohne Körperkontakt sei vor allem bei Notfällen und Langzeituntersuchungen wertvoll, heisst es in einer Mitteilung der Universität. Bei einem Verdacht auf Herzanfall etwa müsse eine Analyse besonders schnell gehen. Bei einem Elektrokardiogramm (EKG) dauerten die Aufzeichnungen der Herzströme langsamer.
Magnetische Diagnostik hätte gegenüber anderen Verfahren einige Vorteile, schreibt die Uni Konstanz. Im Vergleich zu elektrischen Signalen würden magnetische überall gleich weitergegeben. "So werden genauere Messungen mit einer besseren Ortsauflösung möglich", schreibt Professor Eckhard Quandt, Sprecher des Sonderforschungsbereiches 1261.
Der grosse Nachteil sei hingegen, dass die magnetische Messung störungsanfällig sei. Schon das Magnetfeld der Erde könne die Sensoren durcheinander bringen. Bis sie reif für die Praxis seien, müssten die Sensoren noch kleiner und empfindlicher werden.
ISE 2027: Pro-AV-Messe erhält zweiten Standort
KI-Agenten greifen Hunderte Onlineshops an und stehlen Kreditkartendaten
Update: Nationalrat will eine souveräne Schweizer KI-Infrastruktur
Kanton Zürich testet selbstfahrende Autos im ÖV
Die Sensefrau und der Enshittificator
Freiburger Polizei deckt umfangreichen Onlinebetrug mit gestohlenen Bankdaten auf
Up, up in the sky
Zukunftsarena von T-Systems rückt KI und Souveränität in den Fokus
Bundesrat erteilt Auftrag für neues Cybersicherheitsgesetz