Beyond ICT

Rui Brandao, Direktor Informatikdienste, ETH Zürich

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Rui Brandao lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern im Raum Zürich. Am liebsten verbringt er Zeit mit seiner Familie, etwa bei gemeinsamen Taucherlebnissen. Als Leiter der Informatikdienste der ETH Zürich versorgt er 11'000 Mitarbeitende und 20'000 Studierende mit IT-Dienstleistungen aller Art, vom Netzwerk bis zur Entwicklung von Apps.

Rui Brandao, Direktor Informatikdienste, ETH Zürich. (Source: Mike Krishnatreya)
Rui Brandao, Direktor Informatikdienste, ETH Zürich. (Source: Mike Krishnatreya)

Warum kommen Sie morgens gerne ins Büro?

Weil jeder Tag spannender und anders ist als der vorherige.

Wie würden Ihre Mitarbeiter Sie beschreiben?

Das müssen Sie meine Mitarbeitenden fragen. Aber bitte sagen Sie mir dann auch, was sie gesagt haben.

Was würde Ihr 10-jähriges Ich zu Ihnen heute sagen?

Was machst du eigentlich den ganzen Tag im Büro? Genau das fragt mich auch mein 10-jähriger Sohn.

Wenn Sie mit jemandem tauschen könnten, wer wäre das?

Ich will mit niemandem tauschen. Ich bin zutiefst überzeugt, dass ich grosses Glück mit meinem ­Leben habe. Wieso sollte ich das ändern wollen?

Auf welche Website (ausser der eigenen) würden Sie nicht verzichten wollen?

Google. Wie konnte man früher bloss ohne Suchmaschinen überleben?

Was essen oder kochen Sie gerne?

Es gibt zu vieles, das ich gerne esse, als dass ich es aufzählen könnte. Kulinarische Vielfalt ist mir wichtig.

Worüber haben Sie kürzlich herzlich gelacht oder sich ­geärgert?

Ich ärgere mich in letzter Zeit sehr über isolationistische Tendenzen in der Weltpolitik. Sich selbst stets an erste Stelle zu setzen heisst auch, stets alle anderen zu verdrängen. In einer Welt mit beschränkten Ressourcen kann das keine zukunftsträchtige Haltung sein.

Welchen persönlichen Herausforderungen möchten Sie sich noch stellen?

Persönliche Herausforderungen sollte man immer neue finden. Für mich sind zwei davon ­Fallschirmspringen und eine Weltreise.

Wo sehen Sie sich in fünf ­Jahren?

An der ETH Zürich... und auf einer Reise mit meiner Familie in Namibia oder Vietnam... oder noch besser beides.

Was war das bisher schönste Erlebnis Ihrer Karriere?

Ich hatte noch relativ wenig Arbeitserfahrung, als ich durch einen Glücksfall eine Stelle als "rechte Hand" des Leiters Applikationsentwicklung einer Grossbank antreten durfte. Dies war für mich die intensivste und lehrreichste Zeit, von der ich heute noch profitiere.

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