Mobiltelefonie ist Quicklines Dünger
Quickline verbuchte 2018 Umsatzwachstum. Wachstumstreiber war die Mobiltelefonie. Den Rückgang bei den TV-Abos will der Telko mit Quickline TV bekämpfen.
Quickline ist 2018 weiter gewachsen. Der Umsatz des Verbundes mit 23 Partnern ist "nach Bereinigung um Sondereffekte" um 4,7 Prozent auf 266 Millionen Franken angewachsen, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Umsatz der Quickline Holding sei um 12,5 Prozent auf 108 Millionen Franken gestiegen. Wachstumstreiber sei die Mobiltelefonie gewesen, wo der Telko 39 Prozent mehr Abos zählt. Damit habe Quickline neu 42'150 Kunden im Bereich Mobiltelefonie.
Bei der Festnetztelefonie und bei den Internetkunden gab es keine nennenswerten Bewegungen. Aber die Zahl der TV-Kunden sank um 2 Prozent auf 348'600. Das soll sich laut Mitteilung mit der Einführung von Quickline TV im Jahr 2019 wieder ändern. Das Angebot erlaube Zugriff auf klassisches Fernsehen wie auch auf Netflix, Youtube und weitere Apps.
Als Sondereffekte, die nachträglich in die Zahlen von 2017 miteinbezogen wurden, nennt Quickline den Verkauf seines Enterprise-Geschäfts im Frühjahr 2018. Wenn der Telko den Verkauf berücksichtigt und auf den Umsatz 2017 anwendet, liegt dieser "bereinigte" Umsatz laut Mitteilung um 15 Millionen Franken tiefer. Lesen Sie hier mehr zum Verkauf.
Zu den Sondereffekten zähle auch der Umstieg der EBL Telecom von Quickline auf UPC im Herbst 2017. Das habe den Quickline-Verbund 7 Millionen Franken gekostet, die Holding 3 Millionen Franken, womit der "bereinigte" Umsatz wiederum tiefer liegt. Lesen Sie hier mehr zum Wechsel von EBL Telecom zu UPC.
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