Quickline verzeichnet mehr Umsatz und weniger TV-Abos
Quickline hat gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 TV-Kunden verloren. Mit neuen Abos in anderen Sparten konnte der Telko-Verbund seinen Umsatz trotzdem leicht steigern. Mit einem neuen TV-Angebot soll der Trend im TV-Geschäft gedreht werden.
Quickline hat Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2018 vorgelegt. Laut Mitteilung machte der Telko-Verbund 136 Millionen Franken Umsatz. Das seien 4 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Quickline verzeichne aktuell 156'900 Telefoniekunden, was einem Anstieg von 13 Prozent entspreche. Bei der Mobiltelefonie betrage der Zuwachs 43 Prozent auf 35'200 Kunden. Die Zahl der Internet-Kunden sei um 2 Prozent auf 181'300 gestiegen. Ein Minus meldet Quickline bei der Zahl der TV-Kunden. Deren Zahl fiel um 3 Prozent auf 367'800. Auch bei der Anzahl Partner im Verbund gab es einen Rückgang. Sie fiel von 24 auf 23.
Kunden der Quickline-Sparten. (Source: Quickline)
Trotz dieses Rückgangs im TV-Geschäft sieht der neue CEO Frédéric Goetschmann das Unternehmen nach den Umstrukturierungen der vergangenen Monate auf Kurs. "Das positive Halbjahresergebnis zeigt, dass wir mit den vorgenommenen Weichenstellungen und der damit verbundenen Konzentration auf den Residential-Markt auf dem richtigen Weg sind", lässt er sich in der Mitteilung zitieren.
Um für Fernsehkunden attraktiver zu werden, will Quickline sein Streaming-Angebot ausbauen. Für den Herbst kündigt das Unternehmen eine TV-Box an, die neben einer vereinfachten Menuführung Spotify, Youtube sowie weitere Google-Dienste mitbringen soll.
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